Fake-Foto erkennen

Ist das Foto echt? Klären Sie zuerst, welche Art von Fake es sein könnte: mit KI erzeugt, nachträglich bearbeitet oder echt, aber aus dem Zusammenhang gerissen. Den ersten Fall übernimmt der Detektor unten und nennt Ihnen die Wahrscheinlichkeit, dass eine KI das Bild erzeugt hat. Für die beiden anderen folgen Sie den Schritten auf dieser Seite.

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Kein Bild zur Hand? Probieren Sie eines aus:

Die drei Arten von Fake-Fotos

Mit KI erzeugtEin Bild aus Midjourney, DALL·E, Flux oder einem anderen Generator, das nie eine Kamera gesehen hat. Es verrät sich im Detektor und manchmal in den Metadaten. BearbeitetEin echtes Foto, in dem etwas hinzugefügt, entfernt oder retuschiert wurde. Es verrät sich durch das Bearbeitungsprogramm, das in der Datei steht, und mit bloßem Auge an Licht, Konturen oder einem verzogenen Hintergrund. Falscher KontextEin echtes Foto von einem anderen Ort oder aus einem anderen Jahr mit neuer Bildunterschrift. Das ist der häufigste Fall in WhatsApp-Gruppen und sozialen Netzwerken, und eine Rückwärtssuche entlarvt ihn.

Wer Fake-Bilder erkennen will, muss alle drei Fälle ausschließen. Keine einzelne Prüfung ist ein Beweis; zwei oder drei, die zum selben Ergebnis kommen, reichen fast immer. Geht es um ein Gesicht, das in ein Video oder ein fremdes Foto montiert wurde, lesen Sie Deepfake erkennen. Stammt das Foto von einem Konto, das Ihnen nicht geheuer ist, hilft Fake-Profil erkennen weiter.

Schritt 1: Prüfen, ob eine KI das Foto erzeugt hat

Laden Sie das Foto oben hoch. Der Detektor untersucht die Pixel und sagt Ihnen samt Wahrscheinlichkeit, ob das Bild eher von einer KI stammt, eher echt ist oder ob das Ergebnis unsicher bleibt. Bei Bildern von Midjourney, DALL·E, SDXL und Flux schlägt er in rund 85 % der Fälle an. Trotzdem ist kein Detektor unfehlbar: Sie erhalten eine Wahrscheinlichkeit, keinen Beweis, und auch ein echtes Foto kann einmal falsch eingestuft werden.

Enthält die Datei noch Metadaten oder Content Credentials, zeigt das Ergebnis auch diese an. Es funktioniert mit Fotos, Screenshots und Profilbildern und ist derselbe Detektor wie auf der Startseite.

Gebaut ist er für erzeugte Bilder, nicht für Retuschen. Ein echtes Foto mit ein paar Korrekturen wird deshalb meist als echt eingestuft. Nach Retuschen suchen Sie in Schritt 3.

Schritt 2: Fake-Fotos mit der Google-Bildersuche entlarven

Die meisten Falschmeldungen fliegen bei der Rückwärtssuche auf, denn die meisten Fake-Fotos sind echte Fotos in neuer Verpackung. So geht es mit Google:

Am HandyÖffnen Sie das Foto in der Google-App oder in Google Fotos und tippen Sie auf das Lens-Symbol. In Chrome halten Sie ein Bild gedrückt und wählen die Suche mit Google. Am ComputerGehen Sie zur Google-Bildersuche, klicken Sie auf das Kamerasymbol und laden Sie das Foto hoch oder fügen Sie seinen Link ein. Worauf achtenAuf exakte Treffer und das Datum der ältesten Veröffentlichung. Kursierte das Foto schon Jahre früher oder in einem anderen Land mit einer anderen Geschichte, ist es aus dem Zusammenhang gerissen.

Findet Google nichts, versuchen Sie es mit Bing oder TinEye, die andere Bestände durchsuchen; wie Sie deren Treffer lesen, erklärt Herkunft eines Bildes finden. Sehen Sie außerdem nach, ob Faktenchecker das Bild schon widerlegt haben, etwa CORRECTIV, der dpa-Faktencheck oder der ARD-faktenfinder.

Dass ein Foto nirgends auftaucht, macht es noch nicht echt: Es kann neu sein oder von einer KI stammen, und dafür ist Schritt 1 da.

Schritt 3: Nach Retuschen suchen und die Metadaten lesen

Vermuten Sie eine Retusche, laden Sie die Datei unter Bearbeitetes Foto erkennen hoch. Dort sehen Sie, ob ein Bearbeitungsprogramm sie gespeichert hat, den Bearbeitungsverlauf und etwaige KI-Bearbeitungen. Eine Bearbeitung macht ein Foto noch nicht zur Fälschung, denn fast jedes veröffentlichte Bild wird zugeschnitten oder korrigiert, aber sie ist ein Grund, genauer hinzusehen.

Die Metadaten sind die zweite Spur. Im EXIF-Viewer lesen Sie Kamera, Datum und, falls erhalten, den Ort. Ein Datum oder Standort, der der Bildunterschrift widerspricht, ist ein schlechtes Zeichen. Fehlende Metadaten dagegen nicht: WhatsApp, soziale Netzwerke und jeder Screenshot entfernen sie bei echten und gefälschten Fotos gleichermaßen.

Fake-Bilder am Handy erkennen

  1. Speichern Sie das Foto. In WhatsApp öffnen Sie es und speichern es in der Galerie. Lässt es sich in einem sozialen Netzwerk nicht herunterladen, machen Sie einen Screenshot.
  2. Laden Sie es in den Detektor, direkt im Browser Ihres Handys: Tippen Sie oben auf das Feld und wählen Sie das Foto aus der Galerie. HEIC-Fotos vom iPhone werden ebenfalls angenommen.
  3. Suchen Sie es mit Google Lens in der Google-App oder in Google Fotos.
  4. Kam es über WhatsApp, bitten Sie die Person, die es aufgenommen hat, um das Original als Dokument. So bleiben die Metadaten erhalten, und Sie können sie lesen.

Der Detektor läuft im Browser, unter Android wie am iPhone, ohne dass Sie etwas installieren.

Häufige Fragen

Wie kann ich ein Fake-Foto erkennen?

Machen Sie drei Prüfungen: Lassen Sie den Detektor prüfen, ob eine KI das Bild erzeugt hat, suchen Sie es mit Google Lens, um zu sehen, ob es ein altes Foto mit neuer Geschichte ist, und sehen Sie sich Metadaten und Bearbeitungsspuren an. Passen alle drei zur Bildunterschrift und zu der Person oder Seite, die es veröffentlicht hat, ist es höchstwahrscheinlich echt.

Wie erkenne ich Fake-Bilder mit Google?

Laden Sie das Foto bei Google Lens oder in der Google-Bildersuche hoch und sehen Sie nach, wo es schon früher erschienen ist. Taucht es in alten Nachrichten oder in einem anderen Land mit anderer Geschichte auf, ist es aus dem Zusammenhang gerissen. Die Rückwärtssuche findet Kopien, verrät aber nicht, ob ein neues Bild von einer KI stammt: Dafür nutzen Sie den Detektor auf dieser Seite.

Erkennt der Detektor Photoshop-Retuschen?

Dafür ist er nicht gemacht. Er ist auf KI-generierte Bilder ausgelegt, ein retuschiertes echtes Foto wird deshalb meist als echt eingestuft. Für Retuschen gibt es die Seite zu bearbeiteten Fotos, die Programm und Bearbeitungsverlauf aus der Datei liest.

Wie prüfe ich am Handy, ob ein Foto gefälscht ist?

Öffnen Sie diese Seite im Browser Ihres Handys, tippen Sie auf das Feld und wählen Sie das Foto aus der Galerie. Suchen Sie es danach mit Google Lens in der Google-App. Das funktioniert unter Android und am iPhone gleich.

Funktioniert das auch mit Videos?

Der Detektor analysiert Standbilder. Bei einem Video stoppen Sie an einer scharfen Stelle, erstellen einen Screenshot und prüfen diesen.

Kann man Fake-Bilder online und kostenlos prüfen?

Ja. Der Detektor auf dieser Seite, Google Lens, Bing und TinEye kosten nichts, genau wie der EXIF-Viewer und die Prüfung auf Bearbeitungen. Hier brauchen Sie keine Anmeldung, die Bilder werden nach der Analyse gelöscht, und pro Tag steht eine begrenzte Zahl an Prüfungen zur Verfügung.

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