Herkunft eines Bildes finden

Ein Foto, das Sie per WhatsApp, über ein Dating-Profil oder in einem sozialen Netzwerk bekommen, kann vom Absender stammen, von einer ganz anderen Person oder nie existiert haben. Eine Rückwärtssuche spürt die Kopien auf, die schon im Netz stehen. Findet sie keine, sagt Ihnen der Detektor unten, ob eine KI das Bild erzeugt hat.

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Kein Bild zur Hand? Probieren Sie eines aus:

Schritt 1: Die Bildquelle mit Google Lens suchen

Am HandyÖffnen Sie die Google-App und tippen Sie auf das Kamerasymbol (Lens), oder speichern Sie das Foto und teilen Sie es mit Google Lens. Am ComputerRufen Sie images.google.com auf und laden Sie das Foto über das Kamerasymbol hoch, oder klicken Sie in Chrome mit der rechten Maustaste auf ein Bild und wählen Sie die Suche mit Google.

Schneiden Sie Rahmen, eingeblendeten Text oder die Ränder eines Screenshots vorher ab: Die Suche vergleicht das reine Bild deutlich zuverlässiger.

Schritt 2: Weitere Suchmaschinen für die Rückwärtssuche

Bing Visual SearchDurchsucht einen anderen Bestand als Google und findet hin und wieder Kopien, die Google nicht anzeigt. TinEyeErkennt auch beschnittene oder retuschierte Kopien. Ordnen Sie die Treffer nach dem ältesten Datum, dann zeigt sich, wo das Bild als Erstes veröffentlicht wurde.

Woher stammt das Bild? So deuten Sie die Treffer

Stockfoto, PresseEs steht in einer Bilddatenbank oder auf Nachrichtenseiten, stammt also aus dem Internet. Achten Sie auf Datum und Urheber der ältesten Veröffentlichung. Fremdes ProfilEs erscheint unter einem anderen Namen oder bei einem anderen Konto: Das Foto gehört jemand anderem, und wer es Ihnen geschickt hat, ist nicht die Person darauf. Jahre älterEs tauchte schon lange vorher mit einer anderen Geschichte auf. Dann wird ein echtes Foto mit falscher Bildunterschrift wiederverwendet: die häufigste Täuschung in Gruppen und Netzwerken. Kein TrefferEntweder ist das Foto privat, oder eine KI hat es erzeugt, und vorher existierte es gar nicht. Manchmal verhindert auch nur der Bildausschnitt einen Treffer. Prüfen Sie es mit dem Detektor oben.

Spuren in der Datei

Die Originaldatei eines Handyfotos nennt in der Regel Hersteller und Modell, das Aufnahmedatum und manchmal den Ort. Bei Bildern, die aus sozialen Netzwerken stammen oder über WhatsApp weitergeleitet wurden, fehlt das alles. Ist die Datei leer, wissen Sie also nur, dass sie auf ihrem Weg bereinigt wurde. Was noch drinsteht, zeigt Ihnen der EXIF-Viewer.

Wenn es Ihr eigenes Foto ist

Ob jemand Ihre Fotos verwendet, finden Sie heraus, indem Sie Ihre eigenen Bilder mit denselben Suchmaschinen suchen, vor allem Ihre Profilbilder. Tauchen sie bei einem Konto auf, das nicht Ihnen gehört, melden Sie es der Plattform, weil es sich als Sie ausgibt, und sichern Sie Screenshots als Beweis. Woran man solche Konten erkennt, steht unter Fake-Profil erkennen.

Häufige Fragen

Wie finde ich die Herkunft eines Bildes?

Suchen Sie es mit Google Lens und zusätzlich mit Bing und TinEye. Taucht es auf anderen Seiten auf, sehen Sie nach, wo es zuerst erschien und mit welcher Bildunterschrift. Taucht es nirgends auf, lassen Sie das Foto vom Detektor auf dieser Seite prüfen, um zu sehen, ob eine KI es erzeugt hat.

Wie erkenne ich, ob ein Foto echt oder gefälscht ist?

Einen einzelnen Test dafür gibt es nicht. Kombinieren Sie die Rückwärtssuche, die wiederverwendete oder gestohlene Fotos aufspürt, mit dem KI-Detektor, der erzeugte Bilder erkennt, und mit den Metadaten der Datei, falls sie welche hat. Passt alles zu dem, was über das Foto behauptet wird, ist es wahrscheinlich echt.

Warum findet die Rückwärtssuche nichts?

Weil das Foto privat sein kann und nirgends veröffentlicht wurde, oder weil eine KI es erzeugt hat und es vorher nicht existierte. Suchmaschinen finden nur Kopien und können diese beiden Fälle nicht auseinanderhalten. Der KI-Detektor kann es.

Kann man herausfinden, woher ein WhatsApp-Foto stammt?

Oft ja, mit einer Rückwärtssuche, sofern das Foto auch im Netz kursiert. WhatsApp entfernt die Metadaten, die Datei verrät also weder Ort noch Zeitpunkt der Aufnahme. Kennen Sie die Person, die es gemacht hat, bitten Sie sie um das Original als Dokument.

Ist das kostenlos?

Ja. Die Bildersuchen kosten nichts, und der Detektor auf dieser Seite auch nicht: Er braucht keine Anmeldung, und das Bild wird nach der Analyse gelöscht.

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